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Die Metro Sul do Tejo (MST) in Almada

Seit 2007 gibt es den ganz neuen Straßenbahnbetrieb in Almada der eigentlich eher einen Stadtbahncharakter hat und sich auch so nennt:
Metro Sul do Tejo (MST) 
Die Spurweite beträgt 1435 mm Normalspur, was für die iberische Halbinsel nicht gerade normal ist, bei einem Breitspurnetz von 1668 mm bei der Eisenbahn.
Momentan umfasst das Netz 3 Linien, hat eine Gesamtlänge von ca. 13 km und bietet an 19 Stationen Zustiegsmöglichkeit. Es verbindet auch die Städte Almada und Seixal.
Der Weg dorthin war von Protesten begleitet. Denn im Zentrum Almadas sind diese 3 Linien durch ein recht großes Gleisdreieck verbunden, die Bewohner der Mitte der Gleisdreiecks befürchteten abgeschnitten zu werden und witterten Gefahren durch die Notwendigkeit die Gleise queren zu müssen.
Da die Trasse mitten durch Almada verläuft wurde befürchtet, die Stadt werde in zwei Hälften geteilt.
Als Fahrzeuge wurden 24 Siemens Combino Plus beschafft. Die Züge sind auf ihrer gesamten Länge von 36,40 m niederflurig. Die Breite von 2,65 entspricht der eines Frankfurter Stadtbahnwagens.

Für eine Vollbild Ansicht & Blättern einfach auf das erste Bild klicken.

Die Fotos entstanden alle an der Station Corroios an dem ein Übergang zu den Vorortzügen besteht

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Die Wendeanlage an der Station Corroios

Leider gibt es im Großraum Lissabons keinen Verkehrsverbund. Denn nur so lässt es sich wie an der Station Corroios erklären, dass kein direkter Übergang auf den direkt linker Hand angrenzenden Bahnsteig der Regionalbahnen möglich ist.

Nachdem es zu tragischen Unfällen kam wurde die Kampagne "Obrigado" gestartet, die auf den Vorrang der Metro hinweist...

Die Bahenen erhielten ein "Simly" Gesicht und den Schriftzug "Obrigado"  (Danke) verpasst.

Nur dieses Sichtungsfoto entstand in der Stadtmitte von Almada

© Matthias Hoffmann 11 / 2011